Das Kulturhaus Walle Brodelpott ist ein im Stadtteil verankertes soziokulturelles Zentrum.
Wir sind ein offenes Haus mit vielfältigen Angeboten: Zu leckerem Kuchen und Heißgetränken verlockt unser hauseigenes Café fair. Für kleine und große Bücherliebhaber hält unsere Bibliothek  literarische Leckerbissen bereit. Ausstellungsraum und Bühne setzen regelmäßig Künstler aus allen Sparten charmant in Szene und das preisgekrönte Geschichtskontor arbeitet kontinuierlich daran, Geschichte und Geschichten in Bildern, Tönen und Texten zu vermitteln. Dazu gehört auch das Hafenarchiv, unsere "Außenstelle" im Speicher XI. In unseren Werkstätten können Sie selbst kreativ tätig werden und in unseren Räumen auch private Feste feiern. Herzlich Willkommen!

18 Okt

Awtar Trio | GLOCKE Sitzkissenkonzert on tour

Eltern und Babys gemeinsam im Konzertsaal? Geht das? Aber ja! Speziell für frisch gebackene Eltern, die ein klassisches Konzert besuchen möchten, gibt es die GLOCKE Sitzkissenkonzerte. Die Eltern genießen in der 45-minütigen Veranstaltung am Vormittag Musik, während die Babys sich auf bereitgelegten Kissen frei bewegen können.

19 Okt

Mosaikwerkstatt am Wochenende

Am Freitag, den 19. und Samstag, den 20. Oktober wird im Kulturhaus Walle, Schleswiger Straße 4, in Kooperation mit der VHS eine Mosaikwerkstatt angeboten.
Dieses Angebot richtet sich vor allem an Anfänger*innen, die eine Einführung in die Mosaiktechnik bekommen.

19 Okt

1. Bremer Ukulelenorchester | Ukel-Singen

Achtung! Statt der Offenen Bühne am letzten Mittwoch des Monats wird diesen Monat mit dem 1. Bremer Ukulelenorchester gesungen. Mitten im Monat an einem Freitag.
Achtung! auch, denn: Gemeinsames Singen kann Menschen in einen Freudentaumel und Glücksrausch versetzen, Teilnahme am Offenen Singen also auf eigene Gefahr!

27 Okt

Filzwerkstatt am Samstag

Am Samstag, den 27. Oktober wird von 10 bis 16 Uhr eine Filzwerkstatt angeboten. Der Kurs ist für Anfänger*innen und Fortgeschrittene gleichermaßen geeignet.
Mit bunter Rohwolle in verschiedenen Qualitäten, Olivenseife und Wasser können die Teilnehmer*innen in einer kleinen Gruppe wunderschöne Objekte herstellen

27 Okt

Beats & Bummel | Flohmarkt für Nachteulen

Für alle, die das Bummeln über den Flohmarkt lieben, aber keine Lust haben, früh aufzustehen, hat der Brodelpott den Nachtflohmarkt „Beats & Bummel“ erfunden:
Ab 20 Uhr bis Mitternacht können die Besucherinnen und Besucher in den Räumen des Kulturhauses zu elektronischen Klängen auf Schatzsuche gehen!

28 Okt

Zum stillen Fleck | Rebekka Beischall und Lukas Bugla

Die Lichtung im Wald wird zum Salon der Durstigen; dort trinkt man Wein aus Messingbechern, teilt rostige Konservendosen und das gestohlene Tafelsilber.
Ein alter Tisch, nur gedeckt für zwei, vermisst die um ihn Sitzenden.
Gefüllte Gläser, heiße Tassen, die Gabel, der ein Zinken fehlt, halbleere Flaschen und Ampullen stehen still und warten.

30 Okt

Werkstattgespräche | Horst Hackenbroich

Als sich in den 1980er Jahren der Arbeitskreis zur Geschichte der Waller Juden in Zusammenarbeit mit der Immanuel Gemeide gründete, konnten wir Zeitzeugen erreichen, die diese Zeit selbst miterlebt hatten. Horst Hackenbroich, Sohn eines Waller Fischhändlers und einer jüdischen Mutter erlebte die Reichspogromnacht und die Verfolgungen im NS. Seine Haft im Konzentrationslager Buchenwald machten ihn zu einem zutiefst politischen Menschen.

06 Nov

Lesung | Heike Oldenburg: Frauen und Krieg und Graphic Novels

Es gibt – eher konservativ geschätzt – ca. 10.000 Comicbände zum Thema Krieg. Die Zahl wächst täglich. Frauen sind, wie auch in der klassischen Malerei, erst später als Comiczeichnerinnen schaffend tätig geworden. Es geht in dieser Lesung um solche von Frauen geschaffene Graphic Novels zum Thema. Die Auswahl an Kriegen, die Comiczeichner*innen thematisch wählen könnten, ist groß.

09 Nov

Szenische Lesung | 80 ganz normale Männer

Es waren keine "alten Kämpfer", die am 9. November 1938 mit dem Lesumer SA-Sturm aufbrachen und am Ende drei Menschen in Burgdamm und Platjenwerbe ermordet hatten. Es war ein "sogenannter SA-Reservesturm", der als ehemaliger "Bund der Frontsoldaten" nach 1933 in die SA eingegliedert worden war. Daher entsprach seine Zusammensetzung einem Querschnitt der Lesumer Bevölkerung. Wie konnte es dazu kommen?